

Was ist eigentlich Waldbaden?
Shinrin Yoku
nennt man es im Japanischen und es bedeutet kurz "Baden in der Waldluft".
In Japan gibt es heute bereits über 60 Heilwälder und eine Japanische Gesellschaft für Forstmedizin.
In vielen wissenschaftlichen Studien wurden bereits die positiven Auswirkungen von Waldumgebung auf die menschliche Gesundheit nachgewiesen.
Waldbaden ist in Japan als Methode zur Stressbewältigung und als präventive Maßnahme bereits anerkannt.
In Deutschland ist Waldbaden nur eine alternative Methode und gerne wird noch immer über das "Baumumarmen" geschmunzelt.
Selbstverständlich muss niemand einen Baum umarmen, der mit auf eine Tour in den Wald geht, aber man kann... und die allermeisten tun es auch.
Hier sind die wichtigsten positiven Wirkungen des Waldbadens für euch noch einmal zusammen gefasst:
Nerven und Hormonsystem
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der Blutdruck sinkt
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die Atmung wird tiefer
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Blutzucker sinkt
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Parasympathikus (Nerv der Ruhe) wird aktiver
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Adrenalin sinkt
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Noradrenalin sinkt
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Cortisol sinkt
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DHEA (Herzschutzhormon) steigt an
Psychologische Wirkung
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mehr Klarheit
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Stimmungsstörungen bessern sich
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weniger Aggressionen
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weniger Erschöpfung
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Angstzustände verringern sich
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weniger Unruhe
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mildert Hyperaktivität
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verbessert Konzentrationsschwäche


Immunsystem
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mehr Killerzellen
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Killerzellen aktiver
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Anti-Krebs-Proteine steigen
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kann vielleicht Long-Covid Patienten unterstützen (durch die langsamen und schonenden Bewegungen in der Waldluft ist eine Teilnahme ohne große Anstrengungen möglich)​